Haarpflege 101: Tipps zur Pflege von brüchigem Haar im Winter

Eigentlich benötigt gepflegtes, glattes Haar nicht wirklich viel: das regelmässige Schneiden, eine Wäsche mit dem richtigen Shampoo und der richtigen Umgang mit Glätteisen etc. Wer dann noch einen gute Bürste oder  Kamm verwendet, kann bei der Haarpflege gar nicht so viel falsch machen.

Wie soll man das Haar pflegen?
Geben Sie sich Mühe  zart und einfühlsam mit Ihrem Haar umzugehen. Traktieren Sie es nicht und berauben Sie es nicht seines natürlichen Schutzfilmes. Im Normalfall reicht es aus, das Haar zwei- bis dreimal pro Woche zu waschen und anschließend zu kämmen. Sonst kann es die Kopfhaut strapazieren und Haare spröde machen. Fettiges Haar kann auch täglich bis jeden zweiten Tag gewaschen werden. Vorausgesetzt, Sie verwenden ein mildes Shampoo.

Das richtige Shampoo für Ihr Haar

Unbedingt ein auf das Haar abgestimmtes Shampoo benutzen – es gibt Spezialprodukte für feines, fettiges, trockenes, schuppiges und sogar für dauergewelltes und coloriertes Haar. Empfohlen wird auch oft ein keratinhaltiges Shampoo, da dieses das Haar stärkt und geschmeidig macht. Dabei kann dieses auch mit einem herkömmlichen Shampoo kombiniert werden. Verwenden Sie das Keratinshampoo einfach nur jedes zweite oder dritte Mal und greifen Sie sonst auf ihr herkömmliches Shampoo zurück.

Weniger ist mehr

Gehen Sie sparsam mit Shampoo um. Einem Esslöffel entsprechender Klecks reicht vollkommen wenn Sie kurze bis mittellange Haare haben,  dann können die waschaktiven Stoffe die Kopfhaut nicht austrocknen und den Haaren Feuchtigkeit entziehen. Mit etwas lauwarmem Wasser in den Händen verteilen, erst dann aufs Haar geben und sanft in kreisenden Bewegungen mit den Fingerspitzen in die Kopfhaut massieren. Lassen Sie die Spitzen außen vor, sie erhalten während des Waschens von selbst genügend Shampoo. Einmal Shampoonieren reicht bei regelmäßiger Haarwäsche völlig aus, es sei denn, Sie haben Ihr Haar mit viel Haarwachs gestylt.

Vor dem Waschen
Kämme die Haare vor dem Waschen gut durch. Dadurch wird schon vor der Wäsche ein Teil des leicht löslichen Schmutzes entfernt. Das Bürsten verhindert auch ein zu starkes Verheddern Ihres Schopfes beim Waschen – das macht das anschließende Auskämmen leichter. Ein guter Artikel, der das Thema Bürsten behandelt finden Sie hier.

Richtig shampoonieren

Machen Sie zunächst alle Haare nass. Das ist wichtig, damit sich das Reinigungsmittel besser verteilen lässt. Das Wasser sollte lauwarm bis angenehm kühl sein. Zu heißes Wasser laugt das Haar aus. Verteilen Sie dann das Reinigungsmittel gut zwischen den Handflächen. Das Shampoo oder die Seife kann nun sorgfältig mit kleinen kreisenden Bewegungen der Fingerspitzen in die Haaransätze und die Kopfhaut eingearbeitet werden. Vermeide es mit der ganzen Handfläche über die Haare zu rubbeln, da so eine zu starke Belastung ausgeübt wird.
Spüle die Haare solange mit kühlem/lauwarmem Wasser aus, bis das Wasser klar ist. Rückstände können das Haar stumpf aussehen lassen. Drücke vorsichtig das überschüssige Wasser aus den Haaren.

Gut ausspülen

Achten Sie darauf, das Shampoo sehr gründlich mit lauwarmem Wasser auszuspülen. Das ist wichtig, weil sonst Pflegerückstände Ihr Haar beschweren, es schneller fettig erscheinen lassen und Halt und Volumen keine Chance haben. Faustregel: Fünfmal länger spülen als waschen. Am besten, Sie spülen im letzten Spülgang kalt, bis die Haare quietschen.

Behutsam trockentupfen

Im nassen Zustand ist das Haar empfindlich auf Eingriffe wie das Trocknen mit einem Frottiertuch. Die Schuppenschicht ist durch das Waschen noch aufgequollen und kann leicht verletzt werden. Rubbeln Sie Ihr Haar deshalb nach dem Waschen nicht energisch durch, sondern drücken Sie es ganz vorsichtig mit einem angewärmten Handtuch aus.